
BERIVAN

Übersicht
vom Kamp MAXMUR

Frauen
beim Brotbacken
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JUGEND
UND BILDUNG
Kinder und Jugendliche sind die
unschuldigen Opfer von Krieg und Vertreibung. Die Kinder von Maxmur haben
nicht nur die Zerstörung ihrer Dörfer in der Türkei mit ansehen müssen,
sondern waren in den Folgejahren dem permanenten Terror auf das Camp ebenso
ausgesetzt wie die Erwachsenen, ohne daß die Kleineren die Lage wirklich hätten
verstehen können. Viele Kinder haben ihre Väter oder andere nahe Angehörige
verloren.
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FRAUEN
In allen Kulturen und
Gesellschaften des Mittleren Ostent sind Frauen immer noch unterdrückt durch
feudale und religiöse Strukturen. Bevor man darum ernsthaft an die
Verwirklichung der demokratischer Standards im Mittleren Ostens gehen kann,
wird man zuerst große Anstrengungen auf sich nehmen müssen, um Frauen in die
Lage zu versetzen, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Über viele
Jahrhunderte hinweg machte auch die kurdische Gesellschaft in ihrer Haltung
gegenüber Frauen keine Ausnahme.
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KRANKHEIT
UND GESUNDHEIT IN MAXMUR
Die am häufigsten im Camp auftretenden Krankheiten sind Folge der
schlechten Lebensbedingungen der Flüchtinge. Verursacht werden die
Krankheiten, unter denen wir leiden, zum einen durch die Mängel in der
Substruktur, sprich dem fehlenden Kanalisationssystem und auf der anderen
Seite durch Fehl- und Unterrnährung. Weil es keine Kanalisation gibt, fließt
das Dreckwasser direkt dort in den Boden, wo die Kinder spielen. Wegen ihres
schmalen Haushalts kann die Selbstverwaltung des Camps nichts für die
Verbesserung der hygienischen Situation tun.
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